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Es könnte die Hosentaschen vieler Menschen entlasten: Ein biegsames Telefon, nicht dicker als eine Scheckkarte. Roel Vertegaal, Direktor des Human Media Lab an der Queens Universität im kanadischen Ontario, will übermorgen auf der in Vancouver startenden Konferenz CHI 2011 (Computer Human Interaction) seinen ersten Prototypen vorstellen. Das Telefon besteht aus einem E-Ink-Bildschirm mit 3,7-Zoll-Diagonale, welcher unter dem Namen "Bloodhound flexible electrophoretic Display" an der Arizona State University von der Motivational Environments Research Group entwickelt wurde. Die Schaltkreise wurden auf der Rückseite aufgedruckt. Fünf jeweils 5 Zentimeter lange bidirektionale Biegungssensoren wurden ebenfalls in die Plastikhülle eingearbeitet und registrieren Verbiegungen der Ecken und Seiten. Diese werden über einen Arduino-Mikrocontroller verarbeitet. Angetrieben werde das Telefon vom E Ink Broadsheet AM-300 Kit, das Grautöne mit einer Auflösung von 150 dpi darstellen kann. Der Prototyp ist noch über ein Flachband-Kabel mit einem Laptop verbunden, auf dem die Software zum Telefonieren, die MP3-Wiedergabe und E-Book-Anzeige läuft.

Derzeit arbeiten die Forscher noch daran, Verbiegungen als Eingabesignale zu deuten und hierfür eine Art Gesten-Alphabet zu entwickeln (PDF). Laut Vertegaal würde die Technologie in fünf Jahren ihre Marktreife erreichen und könne dann aktuelle Smartphones ersetzen. Dank der E-Paper-Technik würde das Gerät für die Anzeige keinen Strom benötigen, solange der Anwender keine neuen Befehle eingibt. Für den Forscher werde damit ein weiterer Schritt in Richtung papierloses Büro erreicht. (hag)

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Chronik des KBC

1953

am 16. Juni, fand in Klosterneuburg, im ehemaligen Café Brandner, (Ecke Wiener Straße Weidlingerstraße) das erste von Erich und Hedwig Langer initiierte Bridgeturnier (5 Tische Howell) statt. Wenig später gab es bereits - unter Beteiligung von zahlreichen Wiener Gästen- ein Linienturnier mit 9 Tischen. Es gibt also seit dem Jahre 1953 einen permanenten Sportbridge-Betrieb in Klosterneuburg.

1961

am 9. Feber folgte die offizielle Vereinsgründung unter dem Präsidenten Dr. Erich Langer und die Eintragung im Vereinsregister bei der BH Wien-Umgebung unter der Zahl XI-V-9/117.

Nach sehr erfolgreichen Jahren wurde die Situation für den Klub durch mehrere aufgezwungene Lokalwechsel immer schwieriger.

1977

übernahm Frau Hedwig Langer die Führung des Klubs und rief mit viel Engagement die "Babenberger Bridge-Tage" (Mixed- Paar- und Teamturnier) ins Leben, die im Klosterneuburger Stiftskeller stattfanden. Durch die erfolgreiche internationale Beteiligung an diesen Turnieren übersiedelte die Veranstaltung in die Babenberg erhalle.

1978 - 1983

diente das Gasthaus Strasser in der Kierlingerstraße als Klublokal für die montags und freitags gespielten Hausturniere.

1982 - 1990

unter der Präsidentschaft von Franz Hlavicka, wechselte der Club ins Hotel Martinschloss. Nach der Kündigung durch die Hausherrin (unsere "Bridgehunde" waren ihr nicht genehm) begann die "Wanderschaft" im 2 Jahrestakt von neuem: Hotel Anker, Hotel Buschenreiter, Gasthof Grüner Baum, Gemeindezentrum Weidling.

1990

wurde Karl Fostel als Präsident gewählt.

1993

konnte er im Restaurant INKU-Treff - des neugeschaffenen Büroparks Donau - unter Beisein des gesamten Vorstandes der Firma INKU, den Clubbetrieb feierlich eröffnen. Seither steht uns dieses Lokal für alle Turniere (auch die Babenberger Bridgetage wurden hierher verlegt) mit seinen Restauranteinrichtungen zur Verfügung.

2003

wurde in der 32. Generalversammlung eine Satzungsänderung beschlossen, somit die Statute n aktualisiert und unserem Gründungsmitglied, Frau Hedwig Langer, die wohlverdiente Ehrenmitgliedschaft verliehen.

2004

wurde unserem Präsidenten Karl Fostel in Würdigung seiner Verdienste die Ehrenplakette der Stadtgemeinde Klosterneuburg in Gold verliehen.

Ab 2004

finden jährlich erfolgreiche Anfängerkurse statt. Für die Einbindung der Anfänger werden Schnupperturniere und sogenannte "workshops" veranstaltet, die von unseren Klubmitgliedern getragen werden.

2006

wurden die 30. Babenberger Bridge-Tage im Rahmen einer Jubiläumsveranstaltung abgehalten und waren, dank der intensiven Bemühungen des Klubs und der Unterstützung zahlreicher Sponsoren, ein großer Erfolg.

2007

in der im Februar stattgefundenen General- versammlung wurde Herrn Gert Scherzer für seine Ver- dienste um den KBC die Ehrenmitgliedschaft zuerkannt.

2008

war das Jahr der großen technischen Aufrüstung des KBC, der Einführung von vorduplizierten Boards, Bestellung von professionellen Turnierleitern, mit Anschaffungen im EDV-Bereich, die letztendlich mit dem Ankauf und Einsatz von BRIDGEMATE abgeschlossen wurden. Mit der Einführung des sogenannten "Schlemm(er)-Turniers" anstelle des etablierten INKU-Turniers wurde ein neuer Weg des Sponsoring eingeschlagen. Das KBC-Nachrichten-Magazin wurde durch ein höc hst aktuell gestaltetes monatliches Informationsblatt KBC-NEWS ersetzt,das auch per Internet versendet wird. Unserem Präsidenten Karl Fostel wurde in Würdigung seiner außerordentlichen Verdienste um das Bridgewesen die Ehrenmitgliedschaft des ÖBV verliehen.

2010

Im August mußte der KBC das INKU-Treff, welches 18 Jahre unsere Heimstätte war, verlassen, da es geschlossen wurde. Eine große Herausforderung für den KBC war die Miete eines eigenen Clublokals im Büropark Donau, in unmittelbarer Nähe des ehemalig Spielortes. 170m2 leerstehende Büroräume mußten in ein Spiellokal umgebaut werden, Küche Sanitäranlagen und Möbelanschaffungen getätigt werden. Der KBC nahm also die Geschicke seines Clubs in die eigenen Hände und machte sich unabhängig. Eine große finanzielle Herausforderung ist zu bewältigen. Die Eröffnung fand am 30. August statt.

Der KBC ist stolz darauf, mit etwa 175 Mitgliedern zu den größten Clubs Österreichs zu zählen und bietet ein umfangreiches Programm:

Hausturniere am Montag und Donnerstag abends,ergänzt durch das Dienstag- und Sonntags- Nachmittagsturnier. Es darf bei den Bridgetischen nicht mehr geraucht werden.